ST. OBERHOLZ KAFFEE    01/14
re-fresh

Nach 13 Jahren seines Bestehens sollte das kleine Kaffee am Helmholtzplatz komplett runderneuert werden. Da die Betreiber ihr neues Angebot fast nur noch auf Kaffee (neue eigene Kaffeemarke) eingrenzen wollten, sollte der Wandel auch in den Räumen deutlich lesbar und erlebbar werden.
Wiedereröffnung = Paukenschlag

Diese radikale Änderung des Konzeptes findet sich in dem starken und kontrastreichen Farbraum wieder, der den Raum in 2 Bereiche gliedert:
schwarze Seite: Kaffee-Zubereitung/Verkauf
helle Seite: Gäste-, Sitz- und Stehplätze

Der Platz für den Barista, am großen Tresenblock aus schwarzem cdf, nimmt bewusst den größten Teil des Raumes in Anspruch.
Die Kaffeemaschine – das Herzstück – ist mittig platziert und von allen Seiten sichtbar, so dass immer gewährleistet ist, dass die Gäste das Ritual der Kaffeezubereitung sehen und erleben können.
Das Kaffeeangebot – als gesteckte Messingbuchstaben an der Wand – assoziiert Film- und Kinowerbung.
Das Wasser – wichtig für die qualitative Kaffeezubereitung – erfährt ganz besondere Beachtung, durch sichtbar gelegte Kupferleitungen und eigens angefertigte Wasserhähne für warmes und gefiltertes Wasser.
Der Labor-Charakter, der das Konzept der Betreiber aufnimmt, wird durch den Einsatz von Becken aus der Chemieindustrie unterstützt.

Entwurf: Astrid Pankrath
Fotos: Katja Zimmermann